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Flugzeuge

Unser Verein verfügt über drei Ultraleicht-Flugzeuge. Davon zwei Hochdecker und ein Tiefdecker, so dass jeder Vereinspilot seine Lieblingsmaschine zur Verfügung hat. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Maschinen:

C 42 B Comco Ikarus

Die C42 aus dem Hause Comco ist eine der beliebtesten Schulungsmaschinen der Ultraleicht-Szene. Ihre erstaunliche Gutmütigkeit erleichtert jedem Anfänger den schnellen Einstieg in das fliegerische Hobby. Übersichtliche Imstrumentierung und leichter Einstieg sind zusätzliche Vorteile, die eine C 42 bietet. Der 80 PS starke Rotax-Motor sorgt für guten Vortrieb und das Stoßdämpfer gefederte Fahrwerk ist sehr robust ausgelegt. Der FCS hat gleich zwei dieser beliebten Fluggeräte in seiner Flotte.
Die neue C 42
C 42 Comco Ikarus
Flug- und Betriebshandbuch

Das Flug- und Betriebshandbuch enhält alle wesentlichen Informationen zum Fluggerät und seinen Leistungsdaten.

Z-602 Roland Aircraft

Der Tiefdecker Z-602 des Herstellers Roland Aircraft ist ein ausgesprochen mordernes Flugerät. Die frei Rundumsicht erlaubt den Piloten optimale Beobachtungsmöglichkeiten des Luftverkehrs.

Das im Metallic-Look lackierte Flugrzeug wird ebenfalls von einem 100 PS-Rotax-Motor angetrieben. Umfangreiche Insturmentierungen und bequeme Sitze sind neben der Vollverkleidung des Fahrwerks weitere Highlights der Z-602.

Z-602 Roland
Flug- und Betriebshandbuch

Das Flug- und Betriebshandbuch enhält alle wesentlichen Informationen zum Fluggerät und seinen Leistungsdaten.

Über den Rotax-Motor ...

Der Rotax 912 ist seit Anfang der 1990er-Jahre ein weitverbreiteter Motor für Leicht-, Ultraleicht- und Motorseglerflugzeuge der österreichischen Firma Rotax (Franz Aircraft Engine Vertrieb GmbH).

Die Entwicklung des 912 begann im Jahre 1984, die Zertifizierung folgte fünf Jahre später. Mit der Zeit entwickelte er sich zum Standardmotor der UL-Klasse.

Bis zum Juni 2014 wurden 50.000 Motoren der 912er-Familie ausgeliefert.

Es ist ein mit Benzin betriebener Vierzylinder-Viertakt-Boxermotor mit untenliegender Nockenwelle, flüssigkeitsgekühlten Zylinderköpfen, luftgekühlten Zylindern, hydraulischem Ventilspielausgleich, kontaktloser Magnet-Kondensator-Doppelzündung und eingebautem elektrischen Starter. Der Motor verfügt zudem über eine Trockensumpfdruckschmierung und zwei CD-Vergaser, eine mechanische Kraftstoffpumpe sowie ein mit Überlastkupplung angeflanschtes Luftschraubengetriebe, das die Drehzahl zwischen Kurbelwelle und Luftschraube reduziert.

Seit 2012 wird die Serie 912 I produziert. Dieser Motor ist mit einem Engine-Management-System (EMS) ausgestattet, das für die optimale elektronische Zündung und Einspritzung sorgt. Das Kraftstoffsystem wird von zwei redundanten elektrischen Kraftstoffpumpen versorgt. Zur I-Serie gehören die Modelle 912 IS und 912 ISC Sport. Der ursprüngliche Rotax 912 wurde zunächst ohne mechanische Veränderung durch Anbau eines Turboladers zum Rotax 914. Das bewährte Saugmotorkonzept des Rotax 912 wurde durch eine Vergrößerung der Zylinderbohrung und damit des Hubraumes zum Rotax 912 S weiterentwickelt, ohne auf die etwas kompliziertere und störanfälligere Technik der Turboaufladung angewiesen zu sein.

Am 8. März 2012 wurde bei BRP Powertrain in Gunskirchen der Rotax 912 IS vorgestellt, der über ein vollelektronisches, redundant ausgelegtes Zünd- und Einspritzsystem verfügt. Diese Version des Motors hat laut Herstellerangaben einen um 20 % verringerten Kraftstoffverbrauch bei gleicher Leistung (100 PS), als Nachteile stehen dem jedoch ein um etwa 7 kg erhöhtes Gewicht, ein höherer Preis sowie ein etwas geringeres maximales Drehmoment gegenüber. Die Triebwerksanzeige für das Cockpit wird über ein ebenfalls redundantes CANaerospace-Datenbussystem angeschlossen und stellt neben den Triebwerksdaten eine Vielzahl von Statusinformationen des Motors zur Verfügung. Als Cockpitanzeige dient eine Engine Management Unit (EMU 912iS).

Am 1. April 2014 wurde der neue 912 IS Sport vorgestellt. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung des im März 2012 eingeführten 912 IS mit elektronischer Benzineinspritzung, der sich durch höhere Leistung und niedrige Verbrauchswerte auszeichnet.

Im Juli 2015 wurde der Rotax 915 IS anlässlich der EAA AirVenture in Oshkosh vorgestellt. Dieser stellt durch die Verwendung des großen Zylinderkopfes des 912 S in Kombination mit einem Turbolader und einer elektronisch geregelten Einspritzung die logische Weiterentwicklung und Vereinigung der vorhandenen Konzepte dar. Der Flugmotor soll laut Hersteller eine Startleistung von 135 PS erreichen, die er bis mindestens 15.000 ft beibehalten soll. Die Dienstgipfelhöhe wird mit 23.000 ft angegeben.

Quelle der Rotax-Info inklusive Bild: wikipedia