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Fliegerclub Stadtlohn e. V.

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Flugzeuge

Unser Verein verfügt demnächst über drei Ultraleicht-Flugzeuge der 540 kg-Klasse. Jeder Vereinspilot hat also gute Möglichkeiten sein Hobby umfassend auszuleben und in die Luft zu kommen.

C 42 B Comco Ikarus

Die C42 aus dem Hause Comco ist eine der beliebtesten Schulungsmaschinen der Ultraleicht-Szene. Ihre erstaunliche Gutmütigkeit erleichtert jedem Anfänger den schnellen Einstieg in das fliegerische Hobby. Übersichtliche Instrumentierung und leichter Einstieg sind zusätzliche Vorteile, die eine C 42 bietet. Der 80 PS starke Rotax-Motor sorgt für guten Vortrieb und das über Stoßdämpfer gefederte Fahrwerk ist sehr robust ausgelegt.

Die zukünftige FCS-Flotte ist auf drei Maschinen dieses Typs ausgerichtet.

Die C 42 B

D-MENL

Die im FCS vorhandene C 42 mit der Kennung D-MENL hat in ihrem Design ein Facelifting erhalten. Ab sofort trägt das Flugzeug nun auch das Fliegerclub-Stadtlohn-Logo. So bald wie möglich geht es außerdem in die Auflastung, so dass aus der 472,5 kg-Version bald eine weitere 540 kg-Maschine hervorgeht.

Die D-MENL im "neuen" Look.
Genau an die Vorgaben halten ...
... und gut anreiben.

D-MENX

Seit dem 5. März 2022 hat sich die Flotte des Fliegerclubs-Stadtlohn erweitert: eine neue C 42 in der 540 kg-Variante ist angekommen. Unsere Mitglieder Rob und Willem haben ganze Arbeit geleistet und die Maschine in Mengen abgeholt und bei bestem Wetter nach Stadtlohn geflogen.

Der ursprünglich komplett weiße Flieger hat außerdem inzwischen sein neues Outfit erhalten. Wie man sieht, haben die Profis von HS-Grafik aus Borken unsere Design-Vorstellung sehr schön umgesetzt. Das nüchterne Weiß ist geschwungenen, roten Linien gewichen. Und natürlich durfte auch bei der D-MENX das Vereins-Logo nicht fehlen.

Über den Rotax-Motor ...

Der Rotax 912 ist seit Anfang der 1990er-Jahre ein weitverbreiteter Motor für Leicht-, Ultraleicht- und Motorseglerflugzeuge der österreichischen Firma Rotax (Franz Aircraft Engine Vertrieb GmbH).

Die Entwicklung des 912 begann im Jahre 1984, die Zertifizierung folgte fünf Jahre später. Mit der Zeit entwickelte er sich zum Standardmotor der UL-Klasse.

Bis zum Juni 2014 wurden 50.000 Motoren der 912er-Familie ausgeliefert.

Es ist ein mit Benzin betriebener Vierzylinder-Viertakt-Boxermotor mit untenliegender Nockenwelle, flüssigkeitsgekühlten Zylinderköpfen, luftgekühlten Zylindern, hydraulischem Ventilspielausgleich, kontaktloser Magnet-Kondensator-Doppelzündung und eingebautem elektrischen Starter. Der Motor verfügt zudem über eine Trockensumpfdruckschmierung und zwei CD-Vergaser, eine mechanische Kraftstoffpumpe sowie ein mit Überlastkupplung angeflanschtes Luftschraubengetriebe, das die Drehzahl zwischen Kurbelwelle und Luftschraube reduziert.

Seit 2012 wird die Serie 912 I produziert. Dieser Motor ist mit einem Engine-Management-System (EMS) ausgestattet, das für die optimale elektronische Zündung und Einspritzung sorgt. Das Kraftstoffsystem wird von zwei redundanten elektrischen Kraftstoffpumpen versorgt. Zur I-Serie gehören die Modelle 912 IS und 912 ISC Sport. Der ursprüngliche Rotax 912 wurde zunächst ohne mechanische Veränderung durch Anbau eines Turboladers zum Rotax 914. Das bewährte Saugmotorkonzept des Rotax 912 wurde durch eine Vergrößerung der Zylinderbohrung und damit des Hubraumes zum Rotax 912 S weiterentwickelt, ohne auf die etwas kompliziertere und störanfälligere Technik der Turboaufladung angewiesen zu sein.

Am 8. März 2012 wurde bei BRP Powertrain in Gunskirchen der Rotax 912 IS vorgestellt, der über ein vollelektronisches, redundant ausgelegtes Zünd- und Einspritzsystem verfügt. Diese Version des Motors hat laut Herstellerangaben einen um 20 % verringerten Kraftstoffverbrauch bei gleicher Leistung (100 PS), als Nachteile stehen dem jedoch ein um etwa 7 kg erhöhtes Gewicht, ein höherer Preis sowie ein etwas geringeres maximales Drehmoment gegenüber. Die Triebwerksanzeige für das Cockpit wird über ein ebenfalls redundantes CANaerospace-Datenbussystem angeschlossen und stellt neben den Triebwerksdaten eine Vielzahl von Statusinformationen des Motors zur Verfügung. Als Cockpitanzeige dient eine Engine Management Unit (EMU 912iS).

Am 1. April 2014 wurde der neue 912 IS Sport vorgestellt. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung des im März 2012 eingeführten 912 IS mit elektronischer Benzineinspritzung, der sich durch höhere Leistung und niedrige Verbrauchswerte auszeichnet.

Im Juli 2015 wurde der Rotax 915 IS anlässlich der EAA AirVenture in Oshkosh vorgestellt. Dieser stellt durch die Verwendung des großen Zylinderkopfes des 912 S in Kombination mit einem Turbolader und einer elektronisch geregelten Einspritzung die logische Weiterentwicklung und Vereinigung der vorhandenen Konzepte dar. Der Flugmotor soll laut Hersteller eine Startleistung von 135 PS erreichen, die er bis mindestens 15.000 ft beibehalten soll. Die Dienstgipfelhöhe wird mit 23.000 ft angegeben.

Wikipedia
Dieser Text inklusive Bebilderung basiert auf dem Artikel Rotax 912 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.